Der vergessene aktive Schallschutz
Fluglärm über Nauheim und Königstädten

Bildergalerie







Brüder-Grimm-Haus in Kassel





Im Raum 300 des markanten historischen Brüder-Grimm-Hauses verhandelte der Hessische Gerichtshof (VGH) zur Südumfliegung.

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) erkannte am 14. Februar 2001 die Streckenführung der Südumfliegung als rechtmäßig an.

Bitter aus Sicht von Nauheimer Bürgern ist eine Sachdiskussion an diesem Tag:

 

Obwohl die Vorsitzende Richterin daran erinnerte, dass die parallel verlaufenden Streckenabschnitte Nachtroute und Südumfliegung gleichgestellt sind zu Abflügen-18-West (Zitat: „beide abhängig“) - also in gleicher Weise flüssig abzuwickeln (!) - entfachten Kläger und Beklagte einen unerklärlichen Sachstreit zum 1. Abdrehpunkt der Nachtroute, der sich über dem ausgedehnten Waldgelände am Mönchhofdreieck befindet: Die lateralen Abstände zu Siedlungen der ab hier beginnenden Nachtroute sind gekennzeichnet durch den Aktiven Schallschutz des gesetzlichen Lärmschutzbereiches. Doch weder Klageschrift noch mündliche Verhandlung gingen auf gesetzliche Lärmschutzrechte Hochbetroffener ein…

… Die VGH-Urteils-Abwägung deckt sich somit folgerichtig mit den Vorgaben des Bundesverwaltungsgerichtes und dem an diesem Tag Gebotenen. Es blieb der Eindruck, dass die Bundesverwaltungsgericht-Vorgabe eines flüssig abzuwickelnden Verkehrs der Südumfliegung – mit integrierter Nachtroute – an diesem Tag möglich geworden wäre. Doch dieses hätte einer professionelleren Vorbereitung der Anklagevertretung in Sachen Flugroutenkonstruktionen bedurft!

Fazit:

Die Spatzen pfeifen es seit Jahren von Nauheims Dächern:

Nicht der beklagte Bund, vertreten durch das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung, sondern die Hessische Landesregierung zeichnet verantwortlich für die Südumfliegung: Diese setzte mit Anhang zum verpflichteten Lärmschutzbereich mittels Abflugverfahren Südumfliegung den Primärschutz „Aktiver Schallschutz“ außer Kraft und damit den Schutz gegen Fluglärm am Flughafen.





276. Montagsdemo im Terminal 1



Im Rahmen einer launischen Rosenmontagsstimmung konnte Karlheinz Neumann den Ernst des rasanten Klimawandels überzeugend darlegen.






 

Die Emissionen Lärm und Feinstaub werden von der Politik noch immer verdrängt:


                                             

                                                    Gesetzlich verordnete Steuergelder für Kommunen am Flughafen als Ausgleich gegen Fluglärm…

                                                              … ärger kann der Klimakiller Nr. 1, das Flugzeug, nicht gefördert werden!!!



 

 












275. Montagsdemonstration:





Mit augenscheinlich falscher Klagestrategie um Anrainerrechte gebrachte Bürger protestierten am 18. Februar 2019 im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens.








Sonntagsdemo am 21. Oktober 2018 im Terminal 1: Nach sieben Jahren vermeidbarem Immissionsterror im Rhein-Main-Gebiet mit Lärm und Feinstaub:









Laute Proteste gegen Fluglärm und Feinstaub und gegen...






...einen Flughafen-Ausbaugegner, der zum Ausbau-Befürworter konvertierte:

Kann seine korrumpierende Problemlösung für ihn ein sanftes Ruhekissen werden?














               



                     

              

             250. Montagsdemo:













Bleibende Willkür auf Schritt und Tritt…








 














Botschaft für die Fluglärmschutzgesetz-Novellierung in Berlin:

HÄNDE WEG VON LÄRMSCHUTZBEREICHEN!















Klartext am 15. Januar 2018:

                        
Minimum-Noise-Departure-Routing (Südumfliegung) verordnete die Landesregierung willkürlich über Siedlungsschwerpunkte

 

 

 

 

 

 

 

 

 






15. Januar 2018: Monika Wolf aus Nauheim sprach zur 233. Montagsdemo im Terminal 1…


… jetzt hofft Fraport auf die Novellierung des Fluglärmschutzgesetzes, dem zufolge die Hessische Landesregierung zukünftig wohl nicht mehr verpflichtende Lärmschutzbereiche rund um den Frankfurter Flughafen wird einrichten müssen…







Viele Nauheimer begleiteten Monika Wolf…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


… und ermutigten zu kritischen Analysen.

 

 

 

 

 











Eines von vielen Transparenten der 231. Montagsdemo am 11.12.2017













224. Montagsdemo am 23.10.2017:

Ein neues Gesetz wurde im Hessischen Landtag am 26.09.2017 eingebracht, demzufolge 416.000 € Steuergelder jährlich Nauheimer Bürgern als Ausgleich für Fluglärm gezahlt werden soll. Zuvor verzichtete bereits der Gemeindevorstand Nauheim sechs Jahre lang auf das Recht von korrekt gelotstem „Minimum-Noise-Departure-Routing“ des 1971 eingeführten Fluglärmschutzgesetzes § 4 ff:

Aus dem Steuertopf: Judas-Silberlinge
















Worse Case:                      

Die „Kommission zur Abwehr von Fluglärm“ (FLK) stimmt einer brachialen Lärmschutz-Enteignung im Süden des Flughafens zu.






 

 

 

 

 



214. Montagsdemo am 12.06.2017

Eines von vielen Themen, das unter den Fingernägeln brennt:

Nach Abzug der US-Airforce im Süden des Flughafens beschloss die Hessische Landesregierung einen gigantischen Ausbau…

Der Preis: Lärmschutzrechte von Anrainern sollen geopfert werden!

 

 

 




Hessentag 2017 in Rüsselsheim:






 


Zunächst einmal von der Hessentag-Organisation im Festungsgraben versenkt… fand ab dem 3. Veranstaltungstag der BBI-Infostand großes Interesse rund um die Ausbau- und Emissions-Problematik.














52. Mahnwache im Terminal 1:

Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner (Bündnis 90/Die Grünen) aus Mainz stellte sich Fragen aus den Bürgerinitiativen, Herrn Helmut Mader aus der BI-Frankfurt-Niederrad.










Rheinland-Pfalz-Ausstellung 2017:

Die Neuland betretende Feinstaub-Präsentation des Arbeitskreises Fluglärm und Feinstaub Hechtsheim stand im Mittelpunkt der Interessen.









Rosenmontagsumzug 2017:

Zum 500. Jubiläum der Reformation lassen die Bürgerinitiativen gegen Fluglärm Martin Luther über den modernen CO2-Ablass richten…













… während Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir als moderner Johann Tetzel „das Geld im Kasten klingen“ lässt.











200. Montagsdemonstration am 30. Januar 2017 im Terminal 1:

Lautes Protestieren und Trommeln mit über 1.500 Teilnehmern…

 

 

 

 

 











Individuelle Betroffenheiten und Botschaften: 

Transparente vermitteln Proteste in Terminal 1








Mahnwache am 24.10.2016 im Terminal 1:

Zweifel an der Rechtssicherheit von Lärmobergrenzen und Angst vor neuen Rechtsverstößen angesichts einer Drohung des Hessischen Wirtschaftsministers:

„Führen die Gespräche zu keiner Einigung, wollen wir die Betriebsgenehmigung entsprechend des Lärmobergrenzen-Modells ändern“, so Al-Wazir. „Das gilt auch, wenn die Lärmobergrenze trotz Vereinbarung nicht eingehalten wird.“

(Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung,

Presseinformation vom 27.09.2016)






















Fünf Jahre LBNW:

Über 80 Bürgerinitiativen einer verlärmten Region haben den Protest gegen vermeidbaren Fluglärm nicht aufgegeben. Steigenlassen von hunderten Luftballons auf der Theodor-Heuss-Brücke zwischen Mainz und Mainz-Kastel.







Fünf Jahre LBNW:

Eine beeindruckende Kulisse und Protestveranstaltung auf dem Frankfurter Römer.

 


 

 

 

 

 

 

 
 






Mahnwache am 10.10.2016 im Terminal 1: Kritische Frage an die Fluglärmkommission















Mahnwache in Nauheim.

Bürger wundern sich über real existierenden aktiven Schallschutz:

Nauheim wird willkürlich überflogen. 


                












Ins Blaue geplant und gebaut…

das Funkfeuer befindet sich innerhalb des Lärmschutzbereichs. Aktuell über das Funkfeuer verlegte Flugverfahren sind nicht rechtsgültig: Es wird noch vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof geklagt.








 



 



Dornröschenschlaf ?!

Der zurzeit nach Fluglärmschutzgesetz § 4 ff rechtsgültige Lärmschutz am Flughafen Ffm blockiert den „unabhängigen“ Betrieb der Südumfliegung.










 




 

Flug über

DFLD-Messstelle Nauheim 1:

Willkürlicher Abflug abseits vom gesetzeskonformen Minimum-Noise-Departure-Routing.