Der vergessene aktive Schallschutz
Fluglärm über Nauheim und Königstädten

 

Informationsseite über Fluglärm in Nauheim und Königstädten am Flughafen Frankfurt am Main 

 

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Startseite, Februar 2020

Der vergessene aktive Schallschutz…

 

… Auf der Zielgeraden zur Novellierung des „Gesetzes zum Schutz gegen Fluglärm“ (FluglärmSchG) im 19. Deutschen Bundestages wird hiermit an die erste Startseite dieser Homepage zum 5. Jahrestag der Landebahn-Nordwest-Inbetriebnahme, sowie die der Südumfliegung, erinnert (Oktober 2016):

„Als Skandal empfinden Nauheimer …, dass die Gemeinde vor den Verwaltungsgerichten zur Südumfliegung-Klage nicht die Lärmschutzbelange der eigenen Bürger geltend gemacht hat…“

Nach zwei Urteilen in den Jahren 2013 und 2019 vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) kennen höchstbetroffene Nauheimer das Verletzen ihrer über 40 Jahre währenden Lärmschutzbelange. Sollte heute (…im Februar 2020) das Überfliegen von Nauheimer Wohngebieten mit Spuruntreue-Problemen wiederholt(!) werden, darf das mit Fug und Recht als Betrug(!) an Höchstbetroffene angeprangert werden, das heißt, das Anprangern einer Behauptung wider besseres Wissen, denn:

  • Nach der Festlegung von Siedlungsbeschränkungen war eigentlich seit 2010 in Nauheim allen Insidern klar, dass das Überfliegen von Höchstbetroffenen ausgemachte Sache ist… Was den wenigsten Nauheimern aber bekannt sein dürfte ist,
  • auf welche Art und Weise sich die dargestellte Flächenbetroffenheit der Lärmobergrenze für Höchstbetroffene noch vergrößern wird: Es ist eine unglaubliche Mogelpackung, der den geplanten, zunehmenden Verkehr zum jetzigen Zeitpunkt noch verbirgt!


Fazit:

Nachdem 2007 die Schutzbefohlenheit für Lärmschutzbereiche – dazu gehört das Festlegen von Abflugverfahren im Flughafen-Nahbereich – vom Bund auf die Länder über gegangen ist, versuchen Eigner und Betreiber des größten deutschen Flughafens, den für sie lästigen aktiven Schallschutz, die Expansionsbremse(!), sich zu entledigen und für das „Gesetz zum Schutz gegen Fluglärm“ nur noch „passive Schallschutz“-Verpflichtungen verordnen zu lassen.

Ein, den Bestand des aktiven Schallschutzes unterlaufendes, potentiell nicht gerichtsfestes Novellierungsergebnis, wird hoffentlich von Juristen in der Genehmigungskette des „Gesetzes zum Schutz gegen Fluglärm“ in Berlin noch rechtzeitig an entsprechende Arbeitsausschüsse des Deutschen Bundestages zurückverwiesen.


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Fluglärmentwicklung 2017: Das schlechteste Jahr für die Region nach 2011


 

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Lärmschutzrechte vs. Tricksen und Täuschen