Der vergessene aktive Schallschutz
Fluglärm über Nauheim und Königstädten

 

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Nauheim/Königstädten 2011: Trotz sinkender Verkehrszahlen am benachbarten Flughafen Frankfurt am Main stieg hier der Fluglärm auf ein unzumutbares Niveau. Suspekte Erklärungen zu ungewöhnlichen Flugbewegungen über Wohngebiete schufen Misstrauen in der Bevölkerung und gaben den Impuls zur Webseite Fluglärm über Nauheim und Königstädten. Das Ziel: Eine Informations-Plattform mit belastbaren Fakten.    

Wiesbaden/Berlin, Oktober 2021: Nach jahrelangem respektvollen Umgang mit der Schutzbedürftigkeit der Menschen am Flughafen und vermeidbarem Fluglärm (seit spurtreuen Radarführungsstrecken), wechselte die Hessische Landesregierung 2017 auf Lärmkontingente: Eine sogenannte Lärmobergrenze, festgelegt zur Basis eines ‚Lärmindex‘-Rechenmodelles.

Zum Ablauf der 19. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages im September 2021 wird an die Abstimmung über einen entsprechenden Gesetzesantrag erinnert, der bereits 2015 als Bundesratsinitiative eingereicht wurde:

Der vom Hessischen Wirtschaftsminister unterstützte Gesetzesantrag, Zitat: „Die Lärmobergrenze wird am besten in Form eines Lärmindex eingeführt…“, wurde in der letzten offiziellen Sitzungswoche des Deutschen Bundestages im Mai 2021 abgelehnt; siehe Beschlussempfehlung der beteiligten Fachausschüsse: https://dserver.bundestag.de/btd/19/297/1929718.pdf :

Damit scheitert das Lärmobergrenze-Modell jetzt auch an einer gesetzlichen Festsetzung auf Bundesebene,

• nachdem bereits 2013 und 2019 richterliche Rügen zu einem entsprechend verordneten Flugverfahren bekannt wurden:














Fluglärm über Nauheim + Königstätten









Vor diesem Hintergrund ist es ein Skandal, dass seitens der Gemeinde Nauheim unterlassen wurde, vor den Verwaltungsgerichten die Wiedererlangung lärmgeminderter Flugverfahren einzuklagen, denn: Die von der Landesregierung verordnete Südumfliegung könnte flüssig und sicher lärmgemindert über Nauheimer Gemarkung gelotst werden, nur weiter östlich, wie aus den Abflugverfahren am Beispiel von 1984 ersichtlich (sogenannter abhängiger Betrieb der Rollbahnen zueinander).

Darüber hinaus werden von Höchstbetroffenen Geldzahlungen-für-Fluglärm-an-die-Gemeinde aus Landes-Steuereinnahmen als Judaslohn empfunden…

Ein Schelm wer Böses dabei denkt.








Öffentlicher Protest: Judaslohn