Der vergessene aktive Schallschutz
Fluglärm über Nauheim und Königstädten

PRÄSENTATION

Vermeidbarer Fluglärm*) in Lärmschutzbereichen

Recherchen und Orientierungshilfen

Die prägnante Schutzfunktion des zur Novellierung im 19. DBT anstehenden Gesetzes zum Schutz gegen Fluglärm ist vermeidbarer Fluglärm*) für Abflugverfahren an Flughäfen: Noch vor Inkrafttreten des FluglärmSchG und vor der ersten Festsetzung von Lärmschutzbereichen war Primärschutz in Frankfurt bereits im Jahr 1971 obligatorische Verbindlichkeit mit dem Effekt:

  • Maximal große Abstände zwischen der Lärmquelle – den startenden Luftfahrzeugen – und der Bevölkerung.

Was den aktiven Schallschutz betrifft, liegen der Bundesregierung und den Bundestagsabgeordneten für ihre Novellierungsarbeit Orientierungs-Hilfen vor:

1.  Empfehlungen der Bundes-Fachbehörde (das Bundesumweltamt),

2.  Bewertungen von Nichtregierungsorganisationen (mit Ambitionen gegen Fluglärm),

3.  Petitionsbegehren vermeidbarer Fluglärm (Bestand des Primärschutzes aktiver Schallschutz).

Die folgende Präsentation dokumentiert Evolution und Fall von ‚vermeidbarem Fluglärm‘ – respektive ‚aktiver Schallschutz‘ – am ‚Vorreiter‘-Flughafen-Frankfurt für die Zeit zwischen 1945 und 2011:

  • Diese Zeitspanne ist gekennzeichnet durch das Umsetzen von vermeidbarem Fluglärm in den 1960’er Jahren mit Hilfe von bis dato militärisch genutzte Technik, den Radar-Führungsstrecken, aber auch durch einen abrupten partiellen Ausstieg aus diesem Primärschutz im Jahr 2011.

Anmerkung: Die Präsentation wird bis auf Weiteres an dieser Stelle fortgeführt.

 

*) aktuelle Sprachregelung: aktiver Schallschutz oder leise Abflugverfahren