Der vergessene aktive Schallschutz
Fluglärm über Nauheim und Königstädten

17.12.2018

Aktiver Schallschutz, BVF-Präsentation vom 12. Sept. 2018

(Petition: Pet 1-19-12-962-008102)

 

Im 19. Deutschen Bundestag werden zurzeit die Rahmenbedingungen zur Novellierung des Fluglärmschutzgesetzes zusammengetragen. In diesem Zusammenhang präsentierte die Bundesvereinigung gegen Fluglärm e. V. (BVF) entsprechende Forderungen dem Parlamentarischen Arbeitskreis Fluglärm.

Unter dem Tenor „Was das Fluglärmschutzgesetz nicht leistet“ wurden zum Thema „aktiver Schallschutzüberraschender Weise Thesen benannt, die sich mit dem bis Okt. 2011 bekannten Kartenmaterial und der ausgeübten Praxis am Beispiel Frankfurter Flughafen nicht decken.

Damit wiederholt sich die bereits zuvor beobachtete Diskrepanz zwischen praktischer Einführung von aktivem Schallschutz am Flughafen im Jahr 1971 und fehlender kongruenter Zielsetzung im Gesetzestext des FluLärmG (siehe Petition).

Der Parlamentarische Arbeitskreis Fluglärm wurde wie folgt informiert und an das Petitionsbegehren aktiver Schallschutz erinnert:



 

 https://www.gesetze-im-internet.de/flul_rmg/__4.html



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16.07.2018:

Brandbrief an 59 Mitglieder des parlamentarischen Arbeitskreises Fluglärm im Deutschen Bundestag.

Am 12. September 2018 findet eine Anhörung zur Fluglärmschutzgesetz-Novellierung im Deutschen Bundestag statt, direkt nach den Sommerferien. Um allen Abgeordneten im Arbeitskreis ohne Zeitdruck eine persönliche Urteilsfindung zu ermöglichen, informiert folgender Brandbrief:

Einspruch gegen Lärmobergrenzen





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11.07.2018

Fluglärmschutzgesetz: Lärmobergrenze vs. Lärmschutzbereich

Stoppt regelwidrige Flugverfahren und politische Ignoranz sowie politischen Machtmissbrauch!

 Zum Ausgestalten der Fluglärmschutzgesetz- (FluglärmSchG)-Novellierung im 19. Deutschen Bundestag trifft sich Mitte Sept. 2018 der Parlamentskreis Fluglärm mit Vertretern von Nichtregierungs-Organisationen (NRO), in denen Städte, Landkreise und Kommunen rund um deutsche Verkehrsflughäfen vertreten sind.

Im Hinblick auf den Vorschlag eines Lärmobergrenze-Modelles der Hessischen Landesregierung anstelle des gesetzlichen Lärmschutzbereiches (§ 4ff FluglärmSchG) könnte der aktive Schallschutz an deutschen Verkehrsflughäfen unter die Räder kommen.

Der folgende Brief versteht sich als zusätzliche Information für das Ausgestaltungsgespräch zwischen dem Parlamentskreis Fluglärm und den NROs:


Offener Brief an den Parlamentskreis Fluglärm: Lärmobergrenze vs. Lärmschutzbereich










Noch ist der Kampf gegen willkürliche Flugverfahren in urbanen Regionen um deutsche Flughäfen völlig offen. Bitte setzen Sie mit Ihrem Votum und dem Weiterleiten dieser Petition in Ihrem persönlichen Umfeld ein Signal gegen politische Ignoranz sowie politischen Machtmissbrauch:


https://chn.ge/2IaeHve


Ich bedanke mich bei allen Unterstützer*innen.

Horst Walter


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Offener Brief an den parlamentarischen Arbeitskreis Fluglärm im 19. Deutschen Bundestag

Groß-Gerauer ECHO vom 04.07.2018:

Vier Kommunen in der Region des Rhein-Main-Flughafens haben den Bundestag am Dienstag aufgefordert, das zuletzt 2007 geänderte Fluglärmschutzgesetz zu verschärfen. „Das Gesetz soll nicht nur evaluiert, sondern im Sinne der lärmbetroffenen Bevölkerung auch novelliert werden“, verlangten die in der Initiative „Zukunft Rhein-Main“ (ZRM) zusammengeschlossenen Städte Mainz, Flörsheim und Neu-Isenburg sowie der Kreis Groß-Gerau.

Gesetz müsse geändert werden.

Das Gesetz müsse den aktiven Schallschutz stärker gewichten, also die Lärmminderung an der Quelle… „Der Fluglärmschutz darf nicht auf die lange Bank geschoben werden“ heißt es in dem Appell der Initiative an den parlamentarischen Arbeitskreis Fluglärm... drei Abgeordnete aus dem Rhein-Main-Gebiet, Ursula Groden-Kranich (CDU), Uli Nissen (SPD) und Tabea Rößner (Grüne).

 

Einspruch gegen Lärmobergrenzen